SSC Basketball

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04.12.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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30.11.2018 - U12w Mädels beim DBJ Minifestival in Marburg

Freitag 16.11.:

Ein „alter Bekannter“ hatte für das von der Deutsche Basketballjugend veranstaltete Minicamp (Girls only) der U12 weiblich in Marburg eingeladen. So machten sich sechs Spielerinnen und ein Papa als Betreuer/Interimscoach am Freitag auf, mit ca. 70 Mädchen ein paar Tage Basketball zu erleben.
Nach drei Stunden kamen wir pünktlich gegen 17 Uhr zum Einchecken an. Hier bekamen die Mädels das Camp-T-Shirt und auch der Betreuer ein adäquates hübsches T-Shirt was ihn über das Wochenende zu einer oft gefragten Person machte, weil es so offiziell aussah…
Da die weiteren Teilnehmer aus 9 weiteren Vereinen quer durch Deutschland anreisten (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Reinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg) brauchte es ein wenig Zeit, bis alle da waren.
Daher konnte das Abendessen in einem Mix aus „die eine Gruppe geht essen“ und „die anderen können beim Abschlusstraining der deutschen Damennationalmannschaft zusehen“ gut verteilt werden. Hier konnten sich die Mädels ein paar Spielsysteme abschauen, die sie die nächsten zwei Tage selbst in die Tat umzusetzen versuchten.
Gegen 20 Uhr (wirklich so spät) durften sich die Mädchen das erste Mal in die Basketballklamotten werfen und sich gegenseitig kennenlernen. Zwei Trainer von Marburg übernahmen die Meute und absolvierten ein sehr abwechslungsreiches Training, was zwar mit viel Laufen verbunden war, aber sichtbar Spaß machte.
Während die jungen Teilnehmer sich auspowern durften (für eine ruhige Nacht !?), trafen sich die Betreuer, Coaches und Veranstalter, um die Ziele des Camps und den Ablauf zu besprechen.
Die Mädchen sollen mit viel Spass und Freude an den Basketballsport herangeführt werden und es soll kein Leistungsgedanke vermittelt werden. So wird beim Camp zwar ein Turnier ausgetragen, aber es geht nicht um den 1., 2. oder letzten Platz, sondern um den Teamgedanken und vor allem Spaß.
Abschließend kamen alle zusammen und die Mädchen wurden auf 10 Teams verteilt, wobei in keinem Team zwei Mädchen aus demselben Verein eingeteilt wurden. Auch die Spielstärke der Mädchen wurde berücksichtigt, um ausgeglichene Teams zu haben. Und schlussendlich wurden die Betreuer und Coaches als Trainer für die Teams eingeteilt. Das spannendste dabei war jedoch die Namensgebung der Teams. So gab es die Seven Magic Girls, Uwe und die Powergirls, Dunking Donuts, Supremes, Fireballs, Seven firegirls, Super girls, Dream Team, Die Ahnungslosen Raben oder Die Sechs listigen Esel.
Ab 22 Uhr durften wir dann auch in eine benachbarte Turnhalle (für die Mädchen) und eine Gymnastikhalle für die Betreuer. Nachdem die Kids alle Matten in Beschlag genommen und sich eingerichtet hatten, konnte die Nachtruhe kommen und tatsächlich wurde es gegen halb Zwölf ruhig. Ein spannender Tag mit viel Neuem und viel Aufregendem ging zu Ende.

Samstag 17.11.:

Ab 8 Uhr gab es schon wieder Frühstück, da es ab 9 Uhr mit dem Turnier anfangen sollte. Also war nichts mit ausschlafen und so ging es frisch gestärkt dann mit dem jeweiligen Team in zwei 5er Gruppen los. Jedes Team hatte 4 Spiele mit jeweils 2x7 Minuten bis zur Mittagspause. Die Spiele waren meist sehr ausgeglichen, auch weil die Coaches viel wechselten und so jedem Spieler die Möglichkeit gaben Erfahrung zu sammeln. So hat es allen Spielern und auch Betreuern/Trainern Spaß gemacht mal mit anderen zusammen zu spielen und auch andere Coaches zu haben. Viel Erfahrung und auch ein paar nützliche Tipps konnten so gesammelt werden. Gegen Mittag war die Gruppenrunde abgeschlossen und das war es erst einmal mit dem aktiven Basketball an diesem Tag. Unsere kleine Gruppe von 6 Mädels und einem Betreuer (der nun auch Interims Coach war), wurde am frühen Vormittag noch durch eine zweite Betreuerin aus der Heimat ergänzt, die sich nun als Schiedsrichter verdient machen durfte. Somit konnten auch die Betreuer neue Eindrücke rund um den Basketball sammeln.
Mit Nudeln, dreierlei Saucen (Tomaten-, Käse- und Bolognese Sauce) und einem leckeren bunten Salat konnte sich jeder für den Nachmittag stärken. Nun ging es an das kreative Plakate basteln für die beiden Länderspiele, die am Nachmittag, bzw. am Abend anstanden. Parallel wurde eine Ernährungsberatung angeboten, in der den Kindern (und auch Erwachsenen) der Zuckergehalt von typischen Lebensmitteln vermittelt wurde. Also alles so gesunde Dinge wie Cola, Chips, Müsliriegel, Eistee sollten Zuckerwürfel zugewiesen werden, um aufzuzeigen, wie ungesund bestimmte Lebensmittel sind. Stattdessen sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Gerade auch in der Schule oder wenn man unterwegs ist (Auswärtsspiele…). Als Alternative für ein gesundes Getränk zwischendurch wurde ein selbstgemachter Smoothie mit viel Obst und Saft angeboten.
Pünktlich auf 16 Uhr haben sich dann alle in der benachbarten Sporthalle Georg-Gaßmann-Stadion eingefunden. Das erste Highlight mit dem Länderspiel zwischen der deutschen Junioren Damennationalmannschaft und den Tschechinnen stand an. Die Deutschen mit vielen U18 Europameisterinnen lieferten ein sehr spannendes Spiel, welches am Ende noch gedreht und mit 54:48 gewonnen wurde. Somit bestens gelaunt konnten die Kinder mit einem Poster vom Veranstalter auf Autogrammjagd gehen und so bleibende Erinnerungen sammeln.
Nach einer kurzen Pause mit Abendessen ging es dann nochmals in die Sporthalle. Nun wurde in der ausverkauften Halle das Qualifikationsspiel der deutschen Damen gegen Belgien begeistert angefeuert. Auch sorgte das DBB Maskottchen Arnold immer wieder für viel Unterhaltung und war sehr beliebt, nicht nur wegen der kleinen Giveaways die er verteilte. Leider verloren die Damen das Spiel, aber dennoch nahmen sie sich viel Zeit für den Nachwuchs und so konnten die Girls wieder viele Unterschriften sammeln und Bilder machen. Die Camp-Trikots wurden noch mit vielen bleibenden Erinnerung ausgestattet (siehe Bild).

Damit ging der ereignisreiche Tag zu Ende und die Nachtruhe fand dann doch recht schnell statt, durch die vielen unterschiedlichen Eindrücke und Erlebnisse an diesem Tag.

Sonntag 18.11.:

Der Sonntag fing an wie der Samstag. Das Frühstück um 8, um dann mit neuen Kräften noch ein paar Basketbäll-Spiele in einer Endrunde mit Überkreuz oder Hin-/Rückspiel zu spielen. Diese Platzierungsspiele wurden so durchgeführt, um die unterschiedlichen (wenn auch zufällig zustande gekommen) Spielstärken der Mannschaften Rechnung zu tragen, damit die Spiele am Sonntag ausgeglichener ausgetragen werden konnten. Es ging ja während des gesamten Minifestivals nicht um Spiele gewinnen, sondern um den Spaß und das Miteinander. Mit dem letzten Spiel ging das Turnier zu Ende und jedes Mädchen bekam vom Minireferenten des Deutschen Basketball Bundes, Peter Wüllner, neben der Urkunde einen eigenen Basketball überreicht. Zusätzlich gab es noch einen Sportbeutel mit einer Brotbox, die nach dem Mittagessen noch mit Reiseproviant gefüllt werden konnte. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen mit Schnitzel, Kartoffelecken und gemischten Gemüse ging es dann wieder auf die Heimreise.
Gegen 16 Uhr wieder in Karlsruhe gingen die 2 ½ Tage mit sehr viel kurzer Weile zu Ende.
Schöne Tage waren es, die gerne wiederholt werden können und mit einem solchen Rahmenprogramm auch jedem Basketball begeisterten Mädchen Spaß machen wird. 

Ein kleiner Bericht über die Tage ist auch auf den DBB-Seiten unter https://www.basketball-bund.de/news/girls-only-beim-minifestival-marburg-193720 zu finden. Dort sind auch ein paar Mädchen vom SSC abgebildet, wie auch ein schönes Gruppenbild vom Minifestival.

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29.11.2018 - Spieltagsvorschau

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26.11.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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19.11.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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12.11.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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09.11.2018 - Spieltagsvorschau

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22.10.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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16.10.2018 – Damen siegen weiter

Nachdem das erste Saisonspiel gegen den Mit-Titel-Favoriten der Basket Ladies Kurpfalz II knapp verloren wurde, fegten die Damen das zweite Spiel in Folge den Gegner aus der Halle. Dieses Mal traf es die BG Ettenheim, die mit 84:53 geschlagen wurde. Bereits am letzten Wochenende musste der TSV Ettlingen eine deutliche 33:92 Heimniederlage hinnehmen. Sicherlich dürften die Damen in diesem Jahr den Anspruch auf einen Top4-Platz haben, vielleicht ist auch mehr möglich?

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16.10.2018 – Herren fahren ersten wichtigen Sieg ein!

Bekanntlich ist jeder Anfang schwer, so auch für die sehr junge Mannschaft der Herren 1 in der Oberliga Baden. Gerade einmal drei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre! Nach der knappen 2-Punkte-Niederlage gegen den letztjährigen Mitaufsteiger USC Freiburg und einer ersatzgeschwächten Partie in Baden-Baden, die ebenfalls verloren wurde, konnte die Mannschaft einen sehr wichtigen Sieg gegen den CVJM Lörrach einfahren. Einer in der Verteidigung starken ersten Halbzeit (31:10) folgte ein deutlich schwächerer zweiter Durchgang, in dem man nicht nur den verletzungsbedingten Ausfall des Aufbauspielers Nikolas Müller, sondern auch der mangelnden Erfahrung Tribut zollen musste. Am Ende konnte man das Spiel nach einem zwischenzeitlichem Rückstand noch bravourös drehen und belohnte sich mit einem verdienten 61:60 für die kämpferische Leistung. Es bleibt weiterhin viel Arbeit, um das erklärte Ziel des Klassenerhaltes zu schaffen.

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11.10.2018 - Spieltagsvorschau

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09.10.2018 - Ergebnisse vom Wochenende

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27.09.2018 - Spieltagsvorschau

Die neue Saison kann nun starten, mit einem Wochenende voll mit Heimspielen im OHG!

 

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14.09.2018 - Herbstcamp Flyer!

Bald ist es wieder soweit!

Die neue Saison kann beginnen und bald steht auch schon das Herbstcampcamp an. 

Hier zum Download des Flyers mit den Anmelde- und Teilnahmebedingungen.

Zur Anmeldung gelangen sie hier...

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04.09.2018 - Tag 11 Slowakei-Reise

Elf Tage sind schon vorbei!

„Letzter Blick, winken!“ Sagt Ivan, als der Bus in Bratislava auf die Autobahn in Richtung Wien fährt. Die Slowakei verabschiedet uns mit strahlendem Sonnenschein. Gestern, am elften Tag unserer Reise, hat jeder nochmal die Stadt erkundet, die Fahnen vor den unzähligen Botschaften im Zentrum gezählt, Bier am Donauufer getrunken, Souvenirs gekauft... Und wir haben natürlich Basketball gespielt. Nein, so richtig freundlich waren sie bei Inter Bratislava auch beim letzten Mal als wir da waren nicht. Die wollen einfach gewinnen, Freundschaftsspiel hin oder her. Unsere U14 jedenfalls hätte gegen sie gewinnen können, hat hoch geführt und doch verloren. Natürlich, weil wir nicht besonders gut gespielt haben. Aber es passieren bei diesen „Freundschaftsspielen“ gelegentlich auch wundersame Dinge. Da verschwinden Punkte von der Anzeigetafel, der Schiedsrichter erkennt plötzlich keine gegnerischen Fouls mehr... Auch das gehört zum hiesigen Charme, aber alles in allem waren die Schiedsrichter hier sehr fair und professionell. Die U18 jedenfalls hat dann gewonnen! Sehr gut gespielt, dagegen gehalten, als das Spiel zu kippen drohte und die Mannschaft hat sich durch nichts verunsichern lassen. Jedenfalls war es ein verdienter Sieg und ein schöner sportlicher Abschluss. Danach nochmal Abendessen an der Donau, das wunderbare Frühstück im Hotel genießen, ein Abschiedslied für Ivan, der uns allen einmal mehr fantastische Erlebnisse in der Slowakei beschert hat. Und dabei durften wir so oft ausschlafen wie noch nie! Und er selbst? Zitierte zum Schluss im Bus nach unserer letzten Einkaufstour im Supermarkt den Sepp. Ja, den Sepp (Herberger), den anderen Trainer. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht meinte er nur: „Nach der Slowakeireise ist vor der Slowakeireise!“

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03.09.2018 - Tag 10 Slowakei-Reise

Der zehnte Tag in einer wunderschönen Stadt

Bratislava ist so ein Juwel von einer Stadt, da sitzt Du da, trinkst Dein Bier und denkst - so lebendig und echt wie heute wird‘s nie wieder sein. Natürlich werden die unzähligen kleinen Cafés und Restaurants zum größten Teil von den Angestellten der Botschaften und von EU-Beamten finanziert, die hier neben der Arbeit eine gute Zeit haben. Aber die Slowaken hier sind offen und freundlich, haben verstanden, dass Englisch zu sprechen hilfreich ist, dass es das Geschäft ankurbelt und die Stimmung hebt. An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken, Highlight ist immer noch das uralte Haus, das unrenoviert zwischen all den gestylten Altbauten im Zentrum steht. Im Parterre eine alte Apotheke, Hundert Jahre alt. Mit deutscher und slowakischer Schrift, die Möbel drinnen, als sei sie eben erst geschlossen worden. Nach einem ausgedehnten Spaziergang zur Burg, an der Donau entlang, durch ein riesiges Einkaufszentrum und zurück zum Hotel waren wir am Nachmittag zu Gast bei Inter Bratislava. Die sind im slowakischen Basketball sowas wie Bayern München im deutschen Fussball. Nur: hier ist der Lack ein bisschen abgeblättert. Die Halle für 5.000 Zuschauer nicht mehr schön, die Herrenmannschaft nicht mehr slowakischer Meister. Aber die U16 seit drei Jahren ungeschlagen! Und wir haben fast gegen sie gewonnen! Es war eines der besten SSC-Spiele auf dieser Reise, unsere Mannschaft hat bis zum Schluss mitgehalten, hat immer wieder geführt und am Ende mit zwei Punkten verloren. Es hat großen Spaß gemacht, zuzuschauen. Morgen sind wir wieder dort, spielen gehen die U14 und U18. Aber am Vormittag, nachdem wir aus unseren Hotelzimmern einen ausgiebigen Blick auf die Donau geworfen haben, machen wir erstmal noch einen Spaziergang durch diese wunderschöne Stadt.

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02.09.2018 - Tag 9 Slowakei-Reise

Der neunte Tag mit freundlichen Gastgebern und der Reise nach Bratislava 

So eine schöne Halle hätten wir auch gerne... BK Levice ist einer der erfolgreichsten Basketballvereine in der Slowakei, ist gerade slowakischer Meister. Und die meisten dieser Vereine haben einfach schöne Hallen. 2.000 Sitzplätze in gelb und grün, das sind die Vereinsfarben, Holzboden, die Anzeigetafel ein Traum, die Musikanlage auch. Das Problem nur - es lässt sich schwer gewinnen in diesen Hallen bei diesen Vereinen. Das heißt, die U14 schaffte es! Nervöser Beginn, dann immer sicherer und am Ende ein sehr deutlicher Sieg. Dann die U18. Und die hatte so gar keine Chance. „Aber die anderen hatten ein paar Ältere in der Mannschaft,“ meinte Ivan. Und war trotzdem sauer wegen der deutlichen Niederlage. Das letzte Spiel war spannend bis zum Schluss. Unsere U16 war ganz nah dran, am Ende waren viele zu müde, hatten vorher schon gespielt. Knapp verloren, aber toll gekämpft. Danach waren wir eingeladen zum Essen, vom Verein. Sehr gastfreundlich! Und wir haben gedacht, dass wir ja auch mal eine slowakische Mannschaft nach Karlsruhe einladen könnten... Nach dem Essen sind wir mit dem Bus Richtung Sonnenuntergang gefahren. Bratislava ist so  sehr anders als der Rest dieses Landes. Eine pulsierende Stadt, eine wunderschöne Altstadt, darüber die Burg. Amerikanische, französische, griechische Botschaft, überall Fahnen vor den renovierten Altbauten. Wir wohnen in einem Hotel am Donauufer. Sozialistischer Luxus. Kristallleuchter und Holztäfelung sind noch von damals. Der Rest neu renoviert. Sehr schön! Morgen sehen wir mehr von der Stadt und spielen das erste von drei Spielen gegen Inter Bratislava. Angeblich die allerbesten in diesem Land.

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01.09.2018 - Tag 8 Slowakei-Reise

Der achte Tag zwischen Ziegen und gepackten Koffern

Schöner geht Wetter nicht, wenn man in den Bergen Urlaub macht. Strahlend blauer Himmel, warm, aber nicht heiß. „Ideal für einen Spaziergang“, meinte Ivan. OK, es war kein Spaziergang, wie wir das kennen. Mit dem Bus in ein Tal eine halbe Stunde von hier entfernt. Dann den Berg hoch. Ziemlich steil nach oben. Unten plätscherte der Bach und bei den meisten floss der Schweiß. Dann den Berg genauso steil nach unten zu einer wirklich sehr, sehr schönen alten Mühle aus Holz. Sie ist noch in Betrieb, das Rad dreht sich und man kann mitten hindurch laufen, durch den kleinen „Maschinenraum“ der Mühle. Natürlich nicht, ohne ein bisschen nass zu werden. Draußen warteten Ziegen und zwei Katzen, alle sehr zutraulich, offensichtlich kriegen sie von jedem was ab, der hier vorbeikommt. Nach kurzer Rast bei den Ziegen sind wir den Weg zurückgelaufen, rauf und runter und rauf... es wird uns fehlen... Und danach begann das große Kofferpacken. Gar nicht so einfach, die Logistik. Noch sechs Spiele in zwei Städten. Morgen fahren wir nach Levice. Zwei Stunden südwestlich von hier. Dort gibt es einen der besten Basketball-Vereine in der Slowakei. Nach den Spielen werden wir vom Bürgermeister empfangen! Und zum Essen eingeladen. Und am Abend sind wir dann schon in der letzten Station, in Bratislava!

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31.08.2018 - Tag 7 Slowakei-Reise

Der siebte Tag mit Spaß und drei Siegen 

„Im schlimmsten Fall verlierst Du.“ Das ist eine Basketballweisheit von Ivan. Nun, der schlimmste Fall ist heute nicht eingetreten. Wir sind am Mittag also nach Svit gefahren, eine kleine Stadt vor den Toren von Poprad (das ist wiederum die größere Stadt hier zwischen Hoher und Niederer Tatra). Die Sporthalle von BK Iskra Svit liegt wie so viele hier zwischen alten Fabriken und halbverlassenen Gebäuden. Postsozialistischer Charme eben. Der alte Skoda vor der Tür trug noch die Reifen von 1988. Dafür ist der Supermarkt nagelneu. Die Halle von außen - unscheinbar. Innen aber ein Schmuckkästchen! Die Basketballer hier waren schon tschechoslowakischer und slowakischer Meister. Hier spielte Anton Gavel als Jugendlicher, bevor er zur BG Karlsruhe wechselte. Und unsere Spieler hatten hier einen wirklich guten Auftritt! Die U14 hat ziemlich unangefochten gewonnen, die U16 auch. Nur die U18 tat sich etwas schwer, drehte das spannende Spiel im dritten Viertel aber und gewann doch noch deutlich. Weil wir nur 21 Spieler haben, mussten viele doppelt spielen und waren echt müde. Aber zufrieden. Die Fans übrigens auch, in ihren schwarzen Packservice-Shirts. Der nächste Spieltag ist am Sonntag, morgen können die Trikots erstmal trocknen. Dann ist Ruhetag.  Oder Zeit für eine kleine Wanderung rund ums Hotel. Und wer dann die Augen aufmacht, dem begegnen ganz in der Nähe - slowakische Gartenzwerge!

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30.08.2018 - Tag 6 Slowakei-Reise

Der sechste Tag mit Fliegenpilz 

Man kennt sowas ja eigentlich nur aus dem Märchenbuch. Wir waren alle zusammen unterwegs, Spieler und Eltern, sozusagen eine SSC-Familienwanderung, waren wieder am wunderschönen Tschirmer See/Strbske Pleso in der Hohen Tatra losgelaufen und nach ein paar Hundert Metern im Wald staunten wir nicht schlecht. Am Wegesrand zwischen ein paar Blaubeersträucher stand ein Fliegenpilz. Wie gemalt. Leuchtend roter Hut, weiße Punkte, weißer Stiel. Sieht giftig aus,  ist es auch, aber wunderschön. Und ist an diesem Tag bestimmt Tausend Mal fotografiert worden. Danach ging‘s eine Stunde lang am Hang entlang über Wurzeln und Steine unter Bäumen hindurch zum nächsten See. Idyllisch zwischen hohen Bergen. Mittagessen auf der Terrasse einer Hütte, in der strahlenden Sonne sitzen und aufs glasklare Wasser schauen. Das war ein wirklich entspannter Tag mit einem bisschen Training am Nachmittag, Abendessen, Wellness. Und dem Plan für die Abfahrt morgen Mittag. Dann gibt es nämlich die ersten drei Spiele unserer Mannschaften. In Svit, einem kleinen Städtchen nebenan. „Nicht der allerstärkste Gegner“, sagt Ivan... Wir sind echt gespannt!

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29.08.2018 - Tag 5 Slowakei-Reise

Der fünfte Tag im Land der vielen Möglichkeiten 

„Sollen wir auf den mittelhohen  Berg ohne Sessellift oder lieber auf den hohen Berg mit der Gondel?“ „Oder lieber ganz zu Fuß, aber mit Lunchpaket?“ Fragen über Fragen, die Ivan jeden Morgen stellt, so viele Möglichkeiten. Ganz abgesehen davon, dass viele von uns diese  Auswahl gar nicht gewöhnt sind, im Gespräch mit Ivan, lässt es doch tief blicken in die slowakische Seele. Wusstet Ihr nämlich, dass es in der slowakischen Sprache ungefähr sieben grammatikalische Möglichkeiten gibt, um zu sagen: „Ich will eine Kofola (slowakische Cola)“? Sieben! Die Sprache ist so kompliziert, man wundert sich, dass sie nicht verdursten, bevor sich Slowaken entscheiden, wie sie nach einer Kofola fragen. Egal. Ivans Slowakisch-Crash-Kurs auf dem steinigen Weg auf dem 1.700-Meter-hohen Berg blieb bei mir komplett erfolglos. So kompliziert ist diese Sprache. Wir waren mit dem Sessellift auf halbe Höhe gefahren. Den Rest nach oben gelaufen. Runter mit der Gondel. Unten schien die Sonne, nachdem die größte Wolke der Region ausgerechnet oben im Berg hing. Und die Jungs werden langsam nervös! Haben in der Hotelsporthalle morgens trainiert und nachmittags, wollen aber endlich so richtig Basketball spielen. Gegen echte Gegner! Am Freitag in Svit, eine halbe Stunde von hier, gibt es den ersten Spieltag dieser Slowakeireise. Aber morgen wandern wir nochmal. Alle zusammen. Ob mit Sessellift oder ohne, auf langer Strecke oder auf kurzer, mit Lunchpaket oder ohne - es gibt so viele Möglichkeiten...
 

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28.08.2018 - Tag 4 Slowakei-Reise

Am vierten Tag (fast) ganz oben

Die Wolken weg. Der Himmel blau. Mit dem Bus dorthin, wo die Slowakei am schönsten ist. In die Hohe Tatra, Strbske Pleso heißt der Ort, oder auch Tschirmer See unterhalb der Berge, die das berühmteste Panorama des Landes abgeben. Am Fuß des Sees Hotels, eine olympische Skisprungschanze und Eltern und Jungs, die sich auf den Weg mitten in die slowakische Bilderbuchlandschaft machen. Zwischen Bergen, die bis 2.500 Meter hoch sind, durch Wiesen mit blühenden Gräsern zu einem Wasserfall. Wieder unten am See Mittagessen auf einer Terrasse mit Blick auf das Sehenswürdigkeit-Nummer-eins-Panorama. Der kleine Finger des Autors war inzwischen auch wieder eingerenkt und die Fahrt mit Seilbahn unter einen der Gipfel war ein Höhepunkt des Tages. Nirgends schmeckt die slowakische Kräuter-Kola-Variante Kofola so gut wie hier oben! Übrigens gab es Bären wieder nur auf Postkarten oder als Skulptur am Wegesrand. Aber vielleicht morgen, bei der nächsten Wanderung durch die Tatras.
 

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27.08.2018 - Tag 3 Slowakei-Reise

Der dritte Tag zwischen Wolken und Sonne, Drachen und Gämsen

Da waren sie wieder. Die slowakischen Steine. Während die Jungs in der schönsten Hotelsporthalle trainierten, wanderten die Erwachsenen auf 2000 Metern Höhe. Und zwar genau dort, wo die Wolken aufhörten und schon die Sonne zu sehen war. Es ging über große, flache Steine, über spitze Felsen und über Geröll. Die Drachenfiguren an der Skistation sind nur ein Marketinggag, sagt Ivan. Dafür waren die Gämsen echt, die aus dem Nebel auftauchten und neugierig auf die Gruppe schauten, die auf dem Bergkamm an ihnen vorbeizog. Und sie staunten nicht schlecht, als einer der Wanderer ausrutschte (auf vielen kleinen Steinen) und den Sturz mit seinem kleinen Finger abfing (auf einem mittelgroßen Stein). „Beim Wandern den kleinen Finger ausgekugelt“ - solche Geschichten glaubt doch kein Mensch! Ist aber eine wahre Geschichte! Während der Rest der Gruppe nämlich unbeschadet zum Gipfel und zurück wanderte und die Gondel zurück ins Tal nahm, machte der Autor Abstecher in die Krankenhäuser der nächsten Stadt. Also Leute: seid vorsichtig beim Wandern! Diese Erfahrung braucht kein Mensch, auch wenn es ein Happy End gab. Den Jungs übrigens ging es blendend in der allerschönsten Hotelsporthalle, die Wanderer kamen zurück und bis zum Abend waren die Wolken am Himmel verschwunden.

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26.08.2018 - Tag 2 Slowakei-Reise

Der zweite Tag mit viel mehr Regen und einem grünen Vogel

Die Wolken hingen tief am Morgen. Wir hatten Angst, dass sie reinkommen, wenn wir das Fenster aufmachen. Aber ist es nicht wunderbar, wenn man sich im Freien bewegen kann, und nicht gleich in Schweiß ausbricht!? Also Elternausflug im Regen. Erste Station war eine Kirche, ganz aus Holz. Aus viel Holz. Platz für 6.500 Menschen. Eine lange Geschichte über Protestanten, die vor Jahrhunderten das Recht bekommen haben, Kirchen zu bauen, um einen Krieg zu vermeiden. Aber eben nur aus Holz und ohne Nägel! Danach eine halbe Stunde mit dem Bus zur Demänovská Tropfsteinhöhle. Eine sehr, sehr große Höhle mit unterirdischem Fluss und Seen und Steinen die gaaanz langsam wachsen. Treppen rauf, Treppen runter und nach ganz vielen Stufen zurück zum Bus. Auf dem Rückweg Pilzsuppe mit süßer Nachspeise. Und die Jungs? Denen war das Wetter egal, sie haben trainiert am Morgen und am Abend. Und Sie waren nicht allein - vor der Tür zur Sportova Hala steht ein Käfig mit einem grünen Vogel und seinem Kumpel. Sind es Papageien? Jedenfalls krächzen sie bis jetzt nur Slowakisch. Aber bis Ende der Woche vielleicht auch ein bisschen Deutsch: „Ässs-ässs-zeee.“ Wir üben noch.

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25.08.2018 - Tag 1 Slowakei-Reise 2018 geht wieder los!

Erster Tag mit einem bisschen Regen und ganz großen Augen...

Es ist weit! 14 Stunden im Bus von West nach Ost. Irgendwie Platz finden für die Beine und dabei auf die bayerische, österreichische und slowakische  Landschaft blicken. Und, ja, der Sommer war überall so trocken. Gelbe Blätter an den Bäumen, trockene Felder. Nur heute hat es hier zum ersten Mal seit Wochen geregnet.
Im Hotel Alexandra. Hier sind wir seit dem Nachmittag. Mittendrin in der Slowakei. Hier der tiefe Wald mit Schönen Ferienhäusern. Dort die Hohe Tatra. Dahinter schon Polen. Ein Sporthotel. Was das heißt? Fitnessraum und 25-Meter-Schwimmbecken und eine Sporthalle, so schön und neu, dass einige sie am liebsten mit nach Hause nehmen würden. Eine Woche bleiben wir hier mit vielen Trainings und Wanderungen. Ach ja, und alle sprechen von Bären... es gibt so viele hier... Ob wir wohl morgen schon welche sehen?

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